Die Welt von Leonardo da Vinci

1965

Die BF-Schülerinnen und Schüler des Pullouts der 4. bis 6. Klasse betrachteten das Selbstportrait Leonardo da Vincis und diskutierten dabei über Fragen wie: „Wie stelle ich mich dar?“ oder „Wie möchte ich von anderen gesehen werden?“. Die anschliessende Gruppendiskussion zu Leonardos Persönlichkeit führte sie zu Überlegungen zu seinen Fähigkeiten (A), seiner Motivation und seinen Beweggründen (B) sowie seinen möglichen inneren Konflikten (C).

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Anschliessend beschäftigten sie sich mit der eigenen Person und zeichneten erste Selbstportraits von einem schwarz-weissen Photo ab. Ein Schüler, 12 Jahre, 6. Klasse, beschreibt das in etwa so: „Wie hat Leonardo da Vinci sein Selbstportrait gemalt?“ – Diese Frage haben wir uns auch gefragt, aber wir konnten sie nicht lösen. Wir Kinder sollten auch ein Selbstportrait zeichnen. Hier sind die Ergebnisse. Wir drehten das Bild auf den Kopf, nahmen einen breiten Papierstreifen und schoben ihn langsam von unten nach oben, so dass wir möglichst nur die hell-dunkel-Bereiche und Formen sehen und abzeichnen konnten.“

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Mit Hilfe der Beamer-Projektion zeichneten die BF-Schüler mit selberhergestelltem Holzkohlepulver den vitruvianischen Menschen ab und färbten die 9 Holzplatten mit Paprikapulver ein. Das Gemeinschaftsbild kann immer wieder zusammengesetzt werden und auf der Rückseite sind die Arbeitsauftrage für den Klassenbesuche in Spiegelschrift aufgeschrieben.

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Leonardo da Vinci ist bekannt dafür, dass er seine eigenen Farben herstellte, die leider nicht immer sehr haltbar waren. Die BF-Schülerinnen und Schüler hatten auch versucht, mit Hilfe von Lebensmitteln wie z.B. Randen, Blaubeeren oder Zucchetti oder Holzkohle eigene Farben herzustellen. Mit der Holzkohle liessen sich sehr starke Konturen auf Pappelholzplatten zeichnen, wie im oberen Bild (Vitruvianischer Mensch) gut zu sehen ist. Für die Gestaltung der Titelblätter ihrer Lernjournale eigneten sich die wässrigen Früchteauszüge am besten: mit weisser Wachsmalkreide wurden „unsichtbare“ Symbole, Konturen oder Schriften auf das weisse Papier gemalt und anschliessend z.B. mit Randen- oder Heidelbeersaft das Bild gemalt. Einige dabei entstandene Entwürfe sind hier zu sehen.

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Leonardo da Vinci war ein gefragter Künstler und Unterhalter seiner Zeit. Er bekam auch aussergewöhnliche Aufträge. Einmal sollte er ein furchterregendes angsteinflössendes Tierbild entwerfen, das die Betrachter davon abhielt, ja sogar abschreckte, das Grundstück zu betreten. Dabei bediente er sich eines Tricks und vereinte zwei Tiere in einem Tier. So bekamen Schafe messerscharfe spitze Zähne, wie die eines Wolfes und Enten reptilienartige Köpfe. Lustvoll entwarfen auch die BF-Schüler ihre eigenen Fabelwesen und hauchten ihnen Leben ein. Hier im Bild wurde von einer Schülerin ein Löwe mit einem Streifenhörnchen kombiniert.

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Die Schülerinnen und Schüler lernten das berühmte Wandgemälde Leonardos kennen, indem sie sich in einige der dargestellten Persönlichkeiten hineinversetzten: Sie befassten sich zunächst mit den einzelnen Personen auf dem Bild, den 12 Aposteln, die um Jesus herum angeordnet sind. Sie versuchten anhand der von Leonardo bewusst gewählten Gesichtsausdrücke, Körperhaltungen, Positionen im Bild Aussagen über die jeweilige Persönlichkeit zu machen. Zum Abschluss stellten die Schüler ihre eigene – nicht ganz ernstzunehmende – Version des letzten Abendmahls pantomimisch dar.

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