Projekte

Neugestaltung Oberstufe - Optimierung Sekundarstufe 1

Auftrag und Ziel
Im Auftrag der Volksschulkommission bearbeitet ein Projektteam die Frage, welche bestehenden Angebote und Strukturen in der Oberstufe weitergeführt werden sollen und welche Anpassungen es braucht, um für die Anforderungen der nächsten fünf bis zehn Jahre gerüstet zu sein.
Ziel ist es die Oberstufe so zu strukturieren, dass sie den Schülerinnen und Schülern eine differenzierte Schulung und eine optimale Vorbereitung auf ihre weitere persönliche und berufliche Entwicklung ermöglicht.

Zeitliche Abfolge der Projektphasen
Im Schuljahr 2016/17 wurden in der Analysephase 1 folgende Themen bearbeitet:

  • Klärung und Zusammenstellung relevanter gesetzlicher Grundlagen sowie weiterer Vorgaben und Rahmenbedingungen
  • interne Standortbestimmungen zum Unterricht im 9. Schuljahr

In den Schuljahren 2017/18 und 2018/19 wurden verschiedene Anspruchsgruppen einbezogen:

  • die Lehrpersonen als wichtigste Gruppe wurde viermal zu verschiedenen Fragestellungen in den Prozess einbezogen,
  • Schülerinnen und Schüler über Befragungen,
  • die Schulleitungen aus Heimiswil als abgebende Schule,
  • die Eltern, zu ihren Wünschen für die Unterstützung ihrer Kinder für den Übergang in die Zeit nach der Volksschule (Zusammenfassung der Ergebnisse siehe unten)

Die Ergebnisse fliessen in die Weiterentwicklung des Unterrichts auf den Oberstufen ein. Das Projektteam hat zudem Forschungsergebnisse gelesen und einbezogen zu den Themen Chancengerechtigkeit, Umgang mit Heterogenität, Schulleistungen, Auswirkungen von Organisationsmodellen auf Schulleistungen und aus dem Bereich Unterrichts- und Systementwicklung. Passend zu den verschiedenen Fragestellungen hat das Projektteam Schulen besucht, welche in einer anderen Unterrichtsorganisation arbeiten.

Der Projektbegleitgruppe wurden in jeder Phase die Ergebnisse vorgelegt. Sie achtete darauf, ob das Vorgelegte nachvollziehbar war und machte auf Fehlendes aufmerksam. Mit dieser Arbeit unterstützte sie den Prozess.

Zu Beginn des Jahres 2019 hat sich die Volksschulkommission intensiv mit dem Bericht beschäftigt und entschieden wie folgt:

  • Es werden niveaugemischte Klassen geführt. (Schuljahr 2020/21 Beginn mit 7. Klassen)
  • Zusätzlich zum Niveauunterricht in den Fächern Deutsch (innere Differenzierung), Mathematik und Französisch (Niveaugruppen) soll auch in Englisch der Unterricht in Niveaugruppen geführt werden. Dazu wird ein Antrag ans Inspektorat gestellt.
  • Im Zusammenhang mit neuen Herausforderungen in der Betreuung der Klassen und der Neukonzeptionierung des neunten Schuljahres sollen den Lehrpersonen genügend Ressourcen zur Verfügung stehen.
  • Der vorgelegte Zeitplan wird genehmigt.

Die Volksschulkommission ist überzeugt, dass mit diesen Massnahmen die Klassen ausgeglichener zusammengesetzt und in einem ähnlicheren Verhältnis (Anzahl Lehrpersonen zu Anzahl Schüler und Schülerinnen) betreut werden können. Die Durchlässigkeit sollte gewährleistet sein. Dies alles ist notwendig, um das Ziel des Projekts zu erreichen.

Die Umsetzung liegt in der Verantwortung der Schulleitungen und Lehrpersonen. Sie erhalten die für die Umstellung notwendige Weiterbildung und Unterstützung.

Dokumente zum Projekt

Auftrag der Volksschulkommission

Akteure im Prozess

Zeitplan

Elterninformation

Information zum Entscheid der Volksschulkommission

Zusammenfassung der Ergebnisse aus der Elternbefragung


Kontakt

Volksschule Burgdorf
Neuengasse 5
Postfach 1570
3401 Burgdorf
Tel. 034 429 92 83
E-Mail

Bildungsdirektion
Neuengasse 5, Postfach 1570, 3401 Burgdorf

Telefon Zentrale: 034 429 92 83
Fax Zentrale: 034 429 92 04

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